Wildniscamp - 14 Tage outdoor

Eine außergewöhnliche Erfahrung machten sechs Schüler der Privaten Schulen-Oberaudorf-Inntal: Sie verbrachten vierzehn Tage in der Wildnis. 

Zusammen mit den Wildnispädagogen Martin Solleder und Paul Gabor lebten sie im Wildniscamp an der Leitzach in Feldkirchen-Westerham im Wald - ohne Strom und fließendes Wasser. Geschlafen wurde im Freien, gekocht über dem Lagerfeuer.

Damit der „Stamm“ in der Wildnis gut leben kann, müssen alle feste Aufgaben übernehmen und Regeln einhalten. Es gibt einen Feuer-Clan, der mit dem Feuerstein das Feuer entfacht und sich auch darum kümmert, dass das es den ganzen Tag nicht ausgeht. Der Wasser-Clan holt immer ausreichend frisches Wasser aus dem Fluss. Auch einen Spül- und einen Ordnungs-Clan gibt es. Die Jugendlichen übernehmen abwechselnd verschiedene Aufgaben.

Doch nicht nur das Leben in der Wildnis galt es zu meistern. Auch verschiedene Übungen standen auf dem Programm. Die Schüler suchten sich einen Ort im Wald und beobachteten die Natur. Werkzeuge wurden selbst gebaut und das Anschleichen geübt. In der gemeinsamen Morgenrunde durfte jeder erzählen, wie es im geht, wie er die Nacht erlebt hat und was er sich vom Tag erwartet.

Handys gab´s im Camp übrigens nicht - zwei Wochen medienfreie Zeit waren für die Jugendlichen eine Herausforderung. In einem feierlichen Ritual wurden die Smartphones „vergraben“ - natürlich wasserdicht - und für die nächsten 14 Tage „verabschiedet“.

Den größten Teil der Zeit verbrachten die Schüler mit ihren Wildnispädagogen, nur die ersten beiden Tage waren noch zwei Betreuer aus der Schule mit vor Ort. Einer davon, Ergotherapeut Michael Karl meint: „Für die Jugendlichen ist das eine echte Herausforderung. Sie müssen Verantwortung übernehmen. Es wird ihnen viel Selbstbewusstsein geben. Ich bin mächtig stolz auf sie.“

Diese Form des Wildniscamps ist ein Pilotprojekt, das die Privaten Schulen Oberaudorf-Inntal gemeinsam mit der Wildniswerkstatt Chiemgau ins Leben gerufen hat. Es geht natürlich darum, das Leben in der Natur zu erlernen und respektvoll mit ihren Schätzen umzugehen. Aber ganz besonders stehen dabei die jungen Menschen im Mittelpunkt, wie die pädagogische Leiterin der Schule, Rita Mechtl, erklärt: „Wir haben überlegt, was den Kindern helfen könnte, glücklicher zu werden. Die Motivation ist, dass die Jungs in ihrem Selbstbewusstsein so viel wachsen, dass es ihnen später leichter fällt, in der Gesellschaft zu lernen.“

Anmeldung

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