Geometrie

Geowerkstatt 2015

Am Projekt Geowerkstatt wurde im Schuljahr 2014/15 während sechs Monaten gearbeitet.

geometrische Figuren:

„Punkt und Linie, Dreieck, Viereck - Was ist schon dabei?“ Das dachten sich wohl viele unserer Kinder, als sie mit einem Lied in das Thema Flächen eingeführt wurden. Durch ihr umfangreiches Vorwissen (im wahrsten Sinne des Wortes) konnten sie schon viele Formen benennen und beschreiben. So merkten sie sich auch schnell neue Formeln, wie das Berechnen des Umfangs und Fläche. Ein paar setzten sich selbst das Ziel, die Fläche ihres Klassenzimmers auszumessen.

geometrische Körper:

In Stationsarbeit gingen die Kinder verschiedene Themenbereiche sehr eifrig an: Forscher: freies Bauen, Bauen nach Themen, Bauen nach Plan, geometrische Körper/ erstes Kennenlernen mit Namen Professoren: geometrische Körper - Namen, Eigenschaften, Definitionen, Netze, Kantenmodelle Das handelnde Lernen bereitete allen Kindern viel Freude, wodurch sie sehr konzentriert bei der Sache waren.

Umgang mit Zeichengeräten:

Mit Feuereifer ans Werk gingen die Professoren als es um ein intensives Untersuchen von Geowerkzeugen wie Zirkel, Geodreieck und Lineal ging. Die Kinder produzierten Kunstwerke aus unterschiedlich großen Radien und staunten darüber, wofür ein Zirkel noch so alles gut sein kann...! Auch der richtige Umgang mit einem Geodreieck stand im Mittelpunkt dieser Geowerkstatt. Wir maßen Winkel, verglichen Strecken und Geraden und zeichneten komplizierte architektonische Gebäude. Zwei Wochen vergingen wie im Flug und so nahmen wir uns vor, noch eine Geo-Woche in diesem Schuljahr anzusetzen.

Symmetrie:

Wie schafft man es, ein schönes gleichmäßiges Herz zu erstellen? Anhand derartiger Fragestellungen erfolgte der Einstieg in die Achsensymmetrie. Schon zu Beginn lernten die Kinder die passenden mathematischen Fachbegriffe: Achsensymmetrie (Spiegelsymmetrie), Symmetrieachse (Spiegelachse), Spiegelbild, symmetrisch (deckungsgleich). Durch verschiedenartige Aufgabentypen konnten die Kinder, die Forscher vor allem auf spielerische Art und Weise das Prinzip der Achsensymmetrie selbst entdecken:

-       symmetrische Formen und Figuren entdecken und erkennen

-       symmetrische Formen und Figuren selbst herstellen

-       Figuren symmetrisch ausmalen

-       Symmetrieachsen einzeichnen

-       Spiegelbilder ergänzen und zeichnen

Dabei diente insbesondere der Spiegel als wichtiges Hilfsmittel.

Geo-Stadt 2

In die Geo-Stadt sind neue Bewohner/innen eingezogen. Nach dem gemeinsamen Anfang mit unserem Formenlied teilten wir uns in zwei Arbeitsgruppen auf. Die "Architekten" planten die einzelnen Häuser und den Stadtaufbau in ihrem Arbeitsheft. Die Umrisse wurden mit verschiedenen Plättchen gelegt und mit Lineal eingezeichnet. Die sorgfältige und genaue Arbeit mit einem Lineal war noch eine große Herausforderung. Nach Plänen wurden aus Klötzen verschiedene Gebäude gebaut. Dabei entdeckten die Kinder die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Formen und Körpern. Die "Bauarbeiter" bastelten unsere Stadtfahnen mit Drucktechnik aus verschiedenen geometrischen Motiven. Durch Sortieren von Kreisen und Dreiecken machten sie die ersten Erfahrungen mit ihren Eigenschaften: rund oder eckig, Zahl der Ecken, Umrisse und Flächen. In der Abschlussrunde präsentierten beide Arbeitergruppen stolz ihre Ergebnisse. Schon nach zwei anstrengenden Arbeitstagen wurden gute Fortschritte sichtbar.

Geo-Stadt 1

Die Kinder lernten die verschiedenen Materialien (Formen und Körper) kennen und beschäftigten sich in einem Arbeitsheft mit Umrissen und deren Auslegung mit geometrischen Formen. Sie sammelten die ersten Erfahrungen mit Begriffen wie Ecken, Kanten und Flächen. Einige Kinder gestalteten ein wunderschönes Bild einer "Geo-Stadt" mit Drucktechnik.

Wir untersuchten die geometrischen Körper, ob sie rollen, kippen oder beides können. Einige Kinder erkannten tatsächlich den Zusammenhang mit den Kanten (ich kann etwas über seine Kante kippen) und den Flächen (ich kann etwas über seine runden Flächen rollen). Beim Sortieren der Körper wiederholten wir die etwas schwierigeren Namen wie Prisma oder Zylinder. Außerdem nahmen wir die Grundflächen (Kreis, Dreieck, Rechteck und Quadrat) durch. Wir beschrieben die Grundeigenschaften (Ecken, Seiten) und formulierten den Unterschied zwischen Quadrat und Rechteck. Abschließend sortierten die Kinder Vierecke in die Gruppen Quadrat oder Rechteck.

Das Auslegen von vorgegebenen Flächen scheint oft nur auf den ersten Blick so einfach zu sein, manchmal müssen wir die Formen sehr geschickt anlegen.  Besonders spannend wird es, wenn man dieselben Figuren unterschiedlich auslegen kann. Beim Einzeichnen von Gliederungen ist Geduld und Genauigkeit gefragt. Zur Abwechslung untersuchten wir die Montessori-Körper und bauten an unserer Geostadt.

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