Loop Schal

Das Projekt Loop-Schal aus Kunst und Werken wurde im Rahmen des Adventscafés am 19. Dezember 2019 an unserer Schule präsentiert. Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe, der Lerndetektive und der Oberstufe. Die inhaltliche Präsentationsvorbereitung lag in den Händen der Mittelstufenschüler/innen, doch alle Beteiligten zeigten gemeinsam ihre Werke auf der Bühne. Zuerst erklärten Schüler-Expert/innen, wie sie ihre Loop-Schals gemacht hatten, dann führten sie mit einer einfachen Choreografie ihre Einzelstücke vor. In den Vorbereitungen wurde uns bewusst, dass nicht nur jeder Loop-Schal, sondern auch jede Schülerin und jeder Schüler ein Unikat – ein Kunstwerk besonderer Art – ist. Hier die ungekürzte Fassung des Präsentationstextes der Expertinnen und Experten:

 

1. Celine:

Herzlich willkommen! Haben Sie es schon gelesen? Handwerk wird immer

beliebter! Wer Dinge selbst macht, braucht nicht alles zu kaufen und

hat etwas ganz Persönliches. Unsere Experten erklären Ihnen heute, wie man einen Loop-Schal selber machen kann. Viel Spaß dabei!

 

2. Julian:

Was ist eigentlich ein Loop-Schal? Das Besondere an einem Loop-Schal

ist, dass man mit dem Kopf hindurchschlüpfen kann. Er hat keinen Anfang und kein Ende.

 

3. Elias:

Für unseren Loop-Schal haben wir die Reservetechnik mit Klebestreifen

angewendet. Reservetechnik kommt vom Wort reservieren. Das heißt, am

Stoff bleiben bestimmte Stellen hell. Daher haben wir vor dem Anmalen aus Klebestreifen ein Muster aufgeklebt.

 

4. Justin:

Jetzt walzt, sprüht oder pinselt man den Stoff an, sodass er die

gewünschten Farben hat. Man kann auch mit Stoffmalstiften etwas aufmalen.

 

5. Daniel:

Ist der selbst bemalte Stoff ganz trocknet, so wird es spannend: Löst man die Klebestreifen ab, kommt das Muster zum Vorschein. Der bemalte Stoff muss unbedingt noch gebügelt werden, damit die Farben beim Waschen nicht ausgewaschen werden!

 

6. Annabell:

Für den zweiten Teil des Loop-Schals wählt man einen passenden

Fleece-Stoff aus und breitet ihn glatt aus. Mit einer Schablone und einer

Schneiderkreide zeichnet man die Größe an und schneidet alles mit der Stoffschere aus.

 

7. Akira:

Wichtig ist, dass immer eine Nahtzugabe einberechnet wird. Sie soll mindestens 1 cm sein. Ich markiere alles und zeichne mit einem langen Lineal eine Linie, auf der ich dann mit der Nähmaschine nähen darf.

 

8. Sophia:

Vor dem Nähen werden die zwei schönen Stoffseiten aufeinandergelegt, so dass sie innen sind. Die zwei kurzen Seiten werden neben der markierten Linie mit Stecknadeln zusammengesteckt. Nun wird genäht. Am Anfang und am Ende wird jeweils vernäht.

 

9. Marco:

Vernähen heißt nicht, dass man falsch näht, sondern dass man zu Beginn und am Ende einer Naht noch ein paar Stiche zurück näht, damit die Naht nicht auftrennt. Am Ende schneidet man die Fäden und Ränder zurecht, dreht alles um und fertig ist der ganz persönliche Loop-Schal.

 

10. Frederik:

Wenn Sie auch einmal so einen Loop-Schal machen möchten, wenden Sie sich gerne an uns Experten!