Feedback der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule zur Mittagsverpflegung

Wir haben an unserer Schule zum neuen Schuljahr 2021/22 eine neue Köchin eingestellt, bereits im Vorfeld ein Konzept entwickelt und unsere Lieferanten umgestellt, da wir die einzigartige und „hohe“ Qualität, die die Pädagogik in unserem Haus betrifft, den Schülerinnen und Schülern gerne auch bei der Mittagsverpflegung zukommen lassen möchten.

Unsere Verpflegungsbeauftragte Anita Sporer hat in den letzten Wochen alle Klassen (Prüfungsklasse, Oberstufe, Mittelstufe, zwei Gruppen der Unterstufe und Mobile Gruppe) besucht und ein offenes Ohr dafür gehabt, was die Schüler wünschen, gut finden oder an Kritik auf dem Herzen hatten. Auch wurden von ihr Information weitergegeben, wie z.B. die Vorgaben der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) in Bezug auf Gemeinschaftsverpflegungen, was sich insbesondere auf den ganz vereinzelt vorgetragenen Wunsch nach mehr Fleisch auswirkt. Die DGE empfiehlt in 20 Tagen Essensausgabe 2-4 x Fleisch/Wurst anzubieten und 4 x ein Fischgericht. Wir haben uns für 4 x Fleisch an 20 Verpflegungstagen (also 1 x pro Woche) entschieden und für ca 2-3 mal Fisch.

Das Feedback der Schüler insgesamt war allgemein gut, in der Unterstufe sehr gut. Sie sind mit dem Essen zufrieden, es schmeckt, bis auf ein paar Ausnahmen (wie z.B. der Kartoffelbrei oder die Brokkolisuppe) Es gibt natürlich ganz subjektive Geschmacksrichtungen, die bei dem einen Begeisterung ausrufen, bei dem anderen dagegen beim gleichen Gericht Ablehnung. Gerade die Suppen wurden in der Unterstufe lobend erwähnt. Hingegen wünscht sich die Prüfungsklasse den „Suppentag“ an einem anderen Tag, da sie am Montag Sport haben und sich etwas Nahrhafteres wünschen. Sehr viele Schüler äußerten, dass sie sich überhaupt nicht für Brokkoli begeistern können, für Speisen wie Kaiserschmarrn, Spaghetti, Schnitzel, Germknödel und Anderes dagegen sehr. Es gab lobendes Feedback zu den Salaten, hier wünschen sich viele, dass es öfters Salat gibt.
Es wurde in den höheren Klassen auf die Preiskalkulation eingegangen, die Lieferanten kurz vorgestellt und in allen Klassen wurde kurz darüber gesprochen, was der Unterschied zwischen biologisch angebauten und konventionellen Lebensmitteln ist.

Wir haben alle Anregungen und Beiträge gesammelt und dokumentiert. Wir sind selbstverständlich offen für Veränderungsvorschläge und -wünsche und berichten über die Ergebnisse. Wir werden versuchen, möglichst viele Anregungen und Wünsche zeitnah umzusetzen.
Am 6.12.2021 findet der zweite Termin des Coachings statt. Unser Essensgremium kommt wieder zusammen. Wir hoffen sehr, dass wir diesmal alle Teilnehmer versammeln können, egal ob in Präsenz oder online.