Zocken-Projekt

Cooler Spaß oder gefährliche Sucht?

„Ist Zocken ein cooler Spaß oder eine Gefahr mit Suchtpotenzial?“ Das fragen sich viele Eltern, Pädagogen und Psychologen.

Das Oberstufenteam der Privaten Schulen Oberaudorf-Inntal wollte der Frage näherkommen und hat die Jugendlichen befragt, mit ihnen diskutiert, überlegt und zugehört. Mit einem gewissenhaft ausgefüllten Fragebogen haben die Schüler ihre eigene Suchtgefahr eingeschätzt.

Was nutzen die Kinder und Jugendlichen in welchem Umfang? Wie schätzen sie die Auswirkungen auf schulische Leistungen, Freundschaften und Familie ein? Begrenzen oder verbieten Eltern die Nutzung? Die Auswertung war sehr spannend und hat zum Beispiel auch ergeben, dass nur einer von neun Schülern angekreuzt hat, ab und zu noch ein Buch in die Hand zu nehmen.

Eine Schülerin hat ihren eigenen Laptop mitgebracht, um ihr Lieblingsvideospiel vorzustellen. Gemeinsam wurde recherchiert und diskutiert, woher die große Faszination für Videospiele kommt und welche negativen und positiven Aspekte es gibt.

Zwei Antworten auf die Frage „Warum zocke ich?“ haben die Lernbegleiter besonders berührt:

Ich zocke, weil ich damit Freunde treffen kann.“ UndIch zocke aus Langeweile!“

 

Im Rahmen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung der Bundeszentrale fürpolitische Bildung hat die Oberstufe einen Kurzfilm zum Thema eingereicht. Die Schüler wollen damit einen Preis gewinnen, im besten Fall eine fünftägige Klassenfahrt nach Berlin. Es heißt also: „Daumen drücken!“