Forscherwerkstatt

Forscherwerkstatt gehört zum Konzept der Schule 

Zur individuellen Bildung in unserem Schulkonzept gehört auch das selbstständige Entdecken der Umwelt und das Erforschen der Zusammenhänge in der Natur. Sie befindet sich noch im Aufbau, wir benötigen hierzu noch finanzielle Unterstüzung.

Die Arbeit in der Forscherwerkstatt wird als regelmäßige Arbeitsgemeinschaft 1x wöchentlich angeboten werden. Außerdem kann sie themenbezogen in die Projekte integriert werden. Selbstverständlich haben die Schüler und Schülerinnen zu der Forscherwerkstatt in der gesamten Freiarbeitzeit einen freien Zugang. Je nach aktuellen Themen erhalten sie kleine Forscheraufträge auf verschiedenem Schwierigkeitsniveau.

Wir richten eine Forscherwerkstatt nach C. BAUER (2006) ein. Dabei streben wir eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Rosenheim und mit der Fachhochschule Kufstein, mit den Grundschulen in der näheren Umgebung und mit weiteren Experten (Eltern, Gemeindemitglieder) an.

Das Konzept der Forscherwerkstatt (Kurzfassung)

Das Konzept wurde von Frau Christa Bauer, Diplombiologin, gegründet, die sich seit über 10 Jahren mit Konzeption und Realisierung von handlungsorientiertem Grundschulunterricht zu Themen aus Naturwissenschaft und Technik beschäftigt.

Mit der FORSCHERWERKSTATT entwickeln und erproben wir ein in sich abgestimmtes organisatorisches, inhaltliches und pädagogisch/methodisches Konzept für den handlungsorientierten Grundschulunterricht zu Naturwissenschaften und Technik. In der FORSCHERWERKSTATT werden Versuche aus den Bereichen Biologie/Naturkunde, Physik, Technik, Chemie und Mathematik entwickelt, erprobt und von den Kindern selbstständig durchgeführt.

Im Rahmen der gegenwärtigen Diskussion zur Verbesserung der frühen Bildung zu Natur und Technik sind die folgenden Punkte allgemein unbestritten:

  • naturkundliche/naturwissenschaftliche und technische Bildung sollte so früh wie möglich beginnen
  • der spielerische Zugang und die vorhandene Neugier und Begeisterung sollen erhalten und gestärkt werden
  • insbesondere das Interesse der Mädchen an naturwissenschaftlichen und technischen Themen soll erhalten und gefördert werden
  • der frühe naturwissenschaftlich-technische Unterricht soll weitgehend handlungsorientiert sein, unmittelbare Welterfahrung als Ergänzung und Gegenpol zu medial vermitteltem Wissen soll ermöglicht werden
  • themenorientierter, interdiziplinärer Zugang und offene Unterrichtskonzepte sowie die Differenzierung des Lernmaterials sollen Kindern einen eigenen, entdeckenden Zugang und individuelle Lerntiefe ermöglichen Methoden für einen frühen, handlungsorientierten Unterricht sind seit Anfang des letzten Jahrhunderts entwickelt. Vorschläge zur handlungsorientierten Einbindung von Naturpänomenen in den Unterricht wurden in den letzten Jahren wieder vermehrt publiziert. Um so mehr erstaunt die Tatsache, dass trotz der wiederholten und nachdrücklichen Forderungen, im Alltag der Schulen wenig experimentiert und auch in den Lehrplänen und Richtlinien der meisten Bundesländer nur wenig Gewicht auf die praktische und lebensnahe Vermittlung von naturwissenschaftlichen und technischen Inhalten gelegt wird. Ebenfalls unbestritten haben die hier berührten Lernziele eine kaum zu unterschätzende gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension.

Ziel des Konzeptes ist es die Ressourcen an Mitteln, sowie an Zeit, Arbeitskraft und Räumlichkeiten optimal einzusetzen und so Freiräume für Kreativität und Begeisterung auf Seiten der LehrerInnen und der Kinder zu gewinnen. Das eigenständige Experimentieren kann so für alle Kinder einer Schule von der ersten Klasse an fest im Stundenplan eingebunden werden ohne dass weiterer Personalbedarf entsteht.

Folgende Themen standen bei der Konzeption der FORSCHERWERKSTATT im Mittelpunkt:

  • Entwicklung und Erprobung von geeigneten Versuchssets
  • Entwicklung eines praktikablen unterrichtsmethodischen Rahmens
  • Entwicklung von Ordnungssystemen für die Material- und Verbrauchsmittelverwaltung
  • Entwicklung von Orientierungssystemen zur Strukturierung des mitgebrachten und des neu erworbenen Wissens
  • Entwicklung von Kriterien für die Auswahl der Versuche und die Gestaltung der Materialien

Anmeldung

Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie hier.

Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook !

© EGARA-CMS ist ein urheberrechtlich geschütztes Produkt der DREIWERKEN GmbH - Ihrer Werbeagentur für Online- und Print-Medien aus Kolbermoor (bei Rosenheim).